Die Spielzeit 2021/22

Liebes Publikum,
noch ist nichts wie gewöhnlich in diesem Jahr, leider. Aber es zeichnen sich doch Perspektiven durch die Impfkampagne ab und daher freuen wir uns, trotz aller Unwägbarkeiten, Ihnen vorsichtig optimistisch unsere vierzehnte Spielzeit – „Menschheitsdämmerung – Weitermachen, BITTE! vorstellen zu dürfen, von der wir alle hoffen, dass sie wie geplant über die Bühne gehen kann.
Dabei achten wir natürlich auf Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen und auf größtmögliche Sicherheit bei unseren Veranstaltungen. Damit wir alle diese Pandemie überstehen, bitten wir auch Sie, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, achtsam zu sein und sich an die Regeln zu halten. Dazu gehört auch, dass wir Sie nur geimpft, getestet oder genesen begrüßen. (Informationen zu den Hygienemaßnahmen finden Sie auf www.theateramfluss.de)
Die Spielzeit 2021/22 stellt einen Meilenstein in unserer Theaterarbeit dar, denn auch ohne Spielbetrieb sind in den letzten Monaten entscheidende Weichen gestellt worden. In einem mutigen Vorgriff auf die Zukunft haben wir uns entschlossen, das Angebot unseres langjährigen Partners, der Rohrmeisterei, anzunehmen und den Schritt zu gehen, die Halle 4 zu erwerben. Damit sind wir nun auch räumlich völlig eigenständig und betreiben unser eigenes kleines Theater. Dafür möchten wir allen Helfer:innen, Sponsor:innen und Theaterfreund:innen sowie dem Vorstand und Berater:innen, die uns bei dieser Aufgabe unterstützt haben. Der einem expressionistischen Gedichtband entlehnte Spielzeittitel „Menschheitsdämmerung – Weitermachen, BITTE!“ soll dabei die Aufbruchsstimmung verdeutlichen und der Hoffnung Ausdruck geben, dass es nun endlich auch mit dem Spielbetrieb wieder vorangeht.
Zunächst freuen wir uns, Ende August mit der audiovisuellen, interaktiven Ausstellung „Unterwegs sein…“ beim Welttheater der Straßen auftreten zu dürfen, bevor wir die Saison mit einer Feierstunde am 1. September 2021, dem ersten offiziellen Tag als Besitzer unserer Theaterhalle, starten wollen.
Nach diesem feierlichen Auftakt wollen wir bei unserem Appetizer-Abend „Alles auf Anfang“ mit Musik, Szenenauszügen und spannenden Interviews Einblicke in das kommende Spieljahr geben. Den Auftakt machen dabei der Agatha Christie Klassiker „Zeugin der Anklage“ im Herbst, die dokumentarische Produktion „Sophie Scholl: Die weiße Rose“ und kurz vor Weihnachten ein bunter musikalischer Abend unseres Musikensembles „Tafissimo“ sowie das Märchenstück „Von einem der auszog das Fürchten zu lernen“.
Für den Januar ist nach einer kurzen Weihnachtspause die Nachholung des 2020 abgesagten Klassikers „Romeo und Julia“ geplant, bevor das Programm nach dem Lyrikabend zum Valentinstag auf die Zielgraden geht und dabei große Titel bietet: „Halb auf dem Baum“ von Peter Ustinov zu dessen 101. Geburtstag und Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ – sind weitere Schlaglichter in unserem Programm.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch allen Förderern und Sponsoren, wie der Sparkasse Schwerte, den Stadtwerken, der Rohrmeisterei und dem KuWeBe, ohne die wir nicht durch diese unruhigen Zeiten kommen würden.
Lassen Sie uns alle gemeinsam die Daumen für eine wundervolle Theatersaison 2021/22 mit einer wiederkehrenden Normalität drücken und gemeinsam den Ruf erheben: „Weitermachen, BITTE!“
Ihr

Lars Blömer (Intendant)