2012 - 2013 Fünf

 

Georg Büchner: „Woyzeck“

Regie: Lars Blömer

Fr., 28.9., Mo., 1.10., Di., 2.10., Do., 4.10., Fr., 5.10., Sa., 6.10.

Einen Schlüsseltext der deutschen Literatur setzt das T.a.F. mit Büchners Woyzeck um. Hart, schnell, brutal und zeitgenössisch präsentiert sich der T.a.F.-Woyzeck im Zeitalter der Konsumgesellschaft und der Bankenkrise. 75 Minuten Theater, das an die Nieren geht und eine moderne Interpretation des Stoffes „Individuum und feindliche Gesellschaft“ bietet.

WIEDERAUFNAHME

Bradley R. Smith: „Dalton Trumbo‘s: Johnny zieht in den Krieg“

Regie: Lars Blömer

Mi., 24.,10., Fr., 26.10., ; So. 28.10.

Mit Michael Wernikowski in der Rolle des „Johnny“ zeigte das T.a.F. im Februar 2012 seine Deutschlandpremiere. Die erschütternde Inszenierung erzählt die Geschichte des jungen Soldaten, der von einer Granate getroffen, sämtliche Sinnesorgane verliert und verzweifelt versucht, Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen, die ihn für hirntot hält.

Yasmina Reza: „Der Gott des Gemetzels“

Regie: Lars Blömer

So., 25.11., Di., 27.11., Mi., 28.11., Do., 29.11., Fr., 30.11., So., 2.12.

Im letzten Jahr in der Version von Roman Polanski im Kino, nun auf der Bühne des Theaters am Fluss. Yasmina Rezas groteske Komödie erzählt von zwei Elternpaaren, die sich nach der Schlägerei ihrer Söhne bei einem Kaffee gütlich einigen wollen. Doch die bürgerlichen Fassaden der scheinbar intakten Ehen brechen auf und das Gespräch eskaliert…

Erich Kästner: „Das fliegende Klassenzimmer“

Regie: Anja Samaga und Sina Weber

Mi., 12.12., Fr., 14.12., So., 16.12., Mo., 17.12., Di., 18.12.

In dieser Weihnachtsgeschichte nach Erich Kästner proben Johnny Trotz und seine Freunde seit Wochen an einem ganz besonderen Theaterstück, das zu Weihnachten in ihrem Internat aufgeführt werden soll. „Das fliegende Klassenzimmer“ heißt das Stück, das Johnny selbst geschrieben hat. Dabei geht es natürlich schnell mal drunter und drüber, bis es zur großen Aufführung kommen kann. Doch wenn man Freunde hat, kann einem alles gelingen!

 

Weihnachtsbacken und Lyrik in der Gaststätte Locanta in Schwerte

„Merry Christmas Schwerte“

Fr., 21.12., 19:30, Locanta am Markt

Weihnachtliche Texte und Musik hören, dazu selbst aktiv werden und Kekse backen und Weihnachtsdekoration basteln – in diesem Jahr im gemütlichen „Locanta“ am Markt. Geeignet auch für Kinder.

Edward Albee: „Wer hat Angst vor Virgina Woolf?“

Regie: Michael Wernikowski

Do., 24.1., Sa., 26.1., Mo., 28.1., Di., 29.1., Mi., 30.1.

George und Martha sind verheiratet und verbittert. Nach einer Feier an der Universität erwarten sie noch zwei Gäste zu Hause : den Biologen Nick mit seiner Frau. Ungewollt werden die beiden Zeugen eines seit Jahren andauernden Ehekrieges zwischen den Gastgebern und werden bald mit in den Konflikt hineingezogen. Auch ihre Beziehung bröckelt. Nach einem langen, alkoholreichen, aber durchaus unterhaltsamen Abend mit ebenso viel Witz wie Demütigungen, ist fast jede Illusion zerstört. Was bleibt, ist die Chance und Hoffnung auf einen Neuanfang.

 

 

Martin MacDonagh: „Eine Enthandung in Spokane“

Regie: Lana BremShey

Mi., 20.2., Fr., 22.2., So., 24.2., Mo., 25.2.

In der jüngsten schwarzen Komödie aus der Feder des irischen Erfolgsautors sinnt Carmichael auf Rache: einst hat ihm ein Haufen nichtsnutziger Jugendlicher die Hand abgeschnitten. Nun jagt er sie durch das ganze Land und landet schließlich im heruntergekommenen Ort Spokane. Doch ist er wirklich am Ziel?

Stefan Schroeder: „Der Abend ihres Lebens“

Regie: Sina Weber

Fr., 22.3., So., 24.3., Mi., 27.3.

Ein Abend, drei Leben und drei Sichtweisen. Ein Regisseur, eine Schauspielerin und ein Kellner treffen in einem Lokal aufeinander. Doch was die drei Charaktere der Komödie nur einmal erleben, erlebt der Zuschauer drei Mal. So erscheint der Regisseur mal wortgewandt, mal cholerisch. Nur der Zuschauer kann die Geschehnisse und die Komik dieses Abends vollends erfassen. Das Stück wird eigens als Uraufführung im Theater am Fluss erarbeitet.

Wiederaufnahme Yasmina Reza: „Der Gott des Gemetzels“

Regie: Lars Blömer

Fr., 26.4., So., 28.4., Di., 30.4.

Im letzten Jahr in der Version von Roman Polanski im Kino, nun auf der Bühne des Theaters am Fluss. Yasmina Rezas groteske Komödie erzählt von zwei Elternpaaren, die sich nach der Schlägerei ihrer Söhne bei einem Kaffee gütlich einigen wollen. Doch die bürgerlichen Fassaden der scheinbar intakten Ehen brechen auf und das Gespräch eskaliert…

 

 

Wiederaufnahme Martin MacDonagh: „Eine Enthandung in Spokane“

Regie: Lana BremShey

So., 5.5., Mo., 6.5.

In der jüngsten schwarzen Komödie aus der Feder des irischen Erfolgsautors sinnt Carmichael auf Rache: einst hat ihm ein Haufen nichtsnutziger Jugendlicher die Hand abgeschnitten. Nun jagt er sie durch das ganze Land und landet schließlich im heruntergekommenen Ort Spokane. Doch ist er wirklich am Ziel?

 

 

Bertolt Brecht: „Mutter Courage und ihre Kinder“

Regie: Lars Blömer

Mi., 19.6., Mo., 24.6., Di., 25.6., Mi., 26.6.

Die Marketenderin Mutter Courage zieht mit , ihren Kindern durch die Lande und versucht, am 30jährigen Krieg „ihren Schnitt“ zu machen. Brechts Parabel zeigt jedoch, „daß die großen Geschäfte in den Kriegen nicht von den kleinen Leuten gemacht werden“. Mutter Courage verliert ihre Kinder durch einen Krieg, den sie selbst gefördert hat. Mit der Musik von Paul Dessau, realisiert vom gleichen Team wie „Die Dreigroschenoper“ im Jahre 2010, bildet dieses Theatererlebnis in der großen Halle 3 der Rohrmeisterei Höhepunkt und Abschluss der Jubiläumsspielzeit.